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Free Conference Call

Business

251.00 Bewertungen
4,4
Entwickler
FreeConferenceCall.com
Veröffentlicht
03.06.2015
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Free Conference Call screenshot
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Ich habe Free Conference Call vor allem als mobile Ergänzung für berufliche Gespräche erlebt: nicht als umfassende Büroplattform, sondern als schnellen Zugang zu Konferenzen, wenn ich gerade nicht am Schreibtisch sitze. Genau darin liegt der Reiz. Die App von FreeConferenceCall.com richtet sich an Menschen, die Besprechungen unterwegs erreichen müssen und dafür lieber das Smartphone als eine komplizierte Lösung mit mehreren Einzelschritten verwenden.

Mein erster Eindruck war entsprechend nüchtern und positiv. Die Anwendung gehört in den Bereich Business, ist kostenlos erhältlich und konzentriert sich auf den Zugang zu Konferenzen. Sie versucht nicht, aus dem Handy ein komplettes Projektmanagement-System zu machen. Wer eine klare, mobile Anlaufstelle für Konferenzgespräche sucht, bekommt hier einen wesentlich direkteren Ansatz.

Gleichzeitig hängt die praktische Qualität stark von der Verbindung und von der Vorbereitung ab. Eine Konferenz-App kann noch so unkompliziert sein: Wenn das Mobilfunknetz schwankt, der Empfang im Gebäude schlecht ist oder ich den Zugang erst in letzter Minute zusammensuchen muss, wird aus einem kurzen Gespräch schnell unnötiger Stress. Deshalb bewerte ich diese App nicht nur danach, ob sie sich öffnen lässt, sondern danach, wie gut sie in echten mobilen Situationen funktioniert.

Unterwegs verbunden: Wo die App ihren Zweck erfüllt

Der typische Einsatz ist schnell beschrieben. Ich erhalte die Informationen zu einer Telefonkonferenz, öffne die App und möchte ohne Umweg teilnehmen. Das passt zu Situationen, in denen ich zwischen zwei Terminen unterwegs bin, aus einem Wartebereich anrufe oder kurzfristig nicht an meinem normalen Arbeitsplatz bleiben kann. Die im Store genannte Idee, Konferenzen unterwegs zu erreichen, trifft den Kern ziemlich genau, ohne dass ich die Anwendung größer machen müsste, als sie ist.

Besonders sinnvoll finde ich den mobilen Charakter bei kurzen Abstimmungen. Für ein Gespräch, bei dem ich hauptsächlich zuhören und gelegentlich etwas beitragen muss, ist eine schlanke Konferenz-App oft angenehmer als eine umfangreiche Kommunikationssuite. Ich muss mich nicht erst durch Funktionen für Dateien, Aufgaben oder Team-Chats arbeiten, die ich in diesem Moment gar nicht brauche.

Das bedeutet aber auch, dass die App nicht automatisch die beste Wahl für jede Art von Zusammenarbeit ist. Wenn ich eine Besprechung mit intensiver Bildschirmfreigabe, gemeinsamer Dokumentbearbeitung, Chatverlauf und ausführlicher Nachbereitung plane, würde ich eher zu einer Plattform greifen, die genau diese Arbeitsabläufe in den Mittelpunkt stellt. Free Conference Call wirkt für mich stärker beim Zugang zum Gespräch als bei der Organisation des gesamten Meetings.

Ein wichtiger praktischer Tipp ist, die Verbindung nicht erst beim Klingeln zu testen. Ich prüfe vor einem wichtigen Termin, ob ich an dem Ort stabil telefonieren kann, ob der Akku reicht und ob die Konferenzdaten griffbereit sind. Das klingt banal, macht unterwegs aber einen großen Unterschied. Eine App kann den Einstieg vereinfachen, jedoch keine Funklöcher oder überlastete Netze ausgleichen.

Warum der Netzwerkfaktor so viel verändert

Bei einer mobilen Konferenz ist die Netzqualität nicht bloß ein technisches Detail. Sie beeinflusst, ob ich Stimmen klar verstehe, ob Gesprächspausen natürlich wirken und ob ich selbst ohne Verzögerung zu Wort komme. In einem ruhigen Büro mit zuverlässigem WLAN kann der Ablauf unauffällig sein. In einem fahrenden Zug, einem großen Gebäude oder an einem Ort mit wechselndem Empfang wird die gleiche Konferenz deutlich anspruchsvoller.

Ich würde deshalb nicht mit der Erwartung an die App herangehen, dass sie jede Umgebung gleich gut macht. Der eigentliche Vorteil besteht darin, dass sie mir den mobilen Zugang anbietet. Die Qualität des Gesprächs entsteht anschließend aus mehreren Faktoren: dem Netz, dem Standort, dem Mikrofon des Telefons und der Disziplin aller Teilnehmenden.

Für wichtige Gespräche plane ich inzwischen einen Standort mit möglichst wenig Hintergrundgeräuschen und stabiler Verbindung ein. Wenn ich nur zuhören muss, kann ein ruhiger Platz mit wenig Bewegung ausreichen. Sobald ich präsentieren, Zahlen erklären oder Entscheidungen kommentieren soll, bevorzuge ich einen festen Ort. Diese Unterscheidung ist einer der nützlichsten Punkte bei der Nutzung: Mobil erreichbar zu sein heißt nicht automatisch, an jedem Ort gleich gut teilnehmen zu können.

Ein weiterer kleiner, aber wertvoller Arbeitsablauf ist die Vorbereitung der Zugangsdaten außerhalb des eigentlichen Gesprächsmoments. Ich lege die Einladung oder die relevanten Angaben so ab, dass ich nicht während des Anrufs zwischen mehreren Apps suchen muss. Gerade auf einem kleinen Bildschirm kostet diese Suche mehr Aufmerksamkeit als am Computer. Die App ist dann am stärksten, wenn sie Teil eines vorbereiteten Ablaufs wird und nicht als letzte Rettung in einer hektischen Minute dienen muss.

Die App in typischen mobilen Alltagssituationen

Ein realistisches Beispiel wäre ein Außendiensttermin, der länger dauert als geplant. Ich weiß, dass in wenigen Minuten eine interne Besprechung beginnt, kann aber nicht rechtzeitig ins Büro zurückkehren. Mit einem ruhigen Platz, ausreichendem Empfang und den Konferenzinformationen auf dem Telefon kann ich trotzdem teilnehmen. In diesem Fall erspart mir die App keinen organisatorischen Aufwand, aber sie verhindert, dass mein Standort automatisch zum Ausschlusskriterium wird.

Anders sieht es aus, wenn ich gerade eine Straße entlanglaufe oder in einem lauten Café sitze. Technisch mag der Zugang möglich sein, praktisch leidet das Gespräch. Die Geräusche erschweren das Zuhören und Sprechen, während wechselnde Netze die Verständlichkeit beeinträchtigen können. Für mich ist das ein Fall, in dem die mobile Erreichbarkeit zwar vorhanden ist, die tatsächliche Gesprächsqualität aber nicht überzeugend genug sein muss.

Auch im Homeoffice kann die Anwendung nützlich sein, wenn der Computer bereits für andere Aufgaben gebraucht wird. Ich kann das Gespräch über das Smartphone führen und den Rechner für Notizen oder Unterlagen verwenden. Das ist bequem, bringt aber einen Trade-off mit sich: Zwei Geräte können die Aufmerksamkeit teilen. Wer während der Konferenz ständig zwischen Telefon und Computer wechselt, verliert leichter den Gesprächsfaden.

Für private Gruppen, spontane Absprachen oder kleine Vereine kann der kostenlose Einstieg interessant sein, sofern alle Beteiligten mit dem vorgesehenen Konferenzablauf zurechtkommen. Für Unternehmen mit festen Sicherheitsvorgaben, zentraler Verwaltung oder umfangreichen Dokumentationspflichten würde ich genauer prüfen, ob eine spezialisierte Firmenlösung besser passt. Der Name Business allein bedeutet nicht, dass die App jede professionelle Anforderung einer Organisation abdeckt.

Was passiert, wenn die Verbindung abbricht?

Der schwierigste Moment ist nicht der normale Beitritt, sondern eine Unterbrechung mitten im Gespräch. Wenn ich plötzlich nichts mehr höre, prüfe ich zuerst, ob nur die Audioübertragung stockt oder ob die gesamte Verbindung beendet wurde. Danach wechsle ich, sofern möglich, an einen ruhigeren Ort oder in ein stabileres Netz und versuche den Zugang erneut. Diese Reihenfolge spart Zeit, weil ich nicht sofort die falsche Ursache im Telefon oder in der App suche.

Für wichtige Termine empfehle ich, die Einwahlinformationen nicht ausschließlich in einem gerade geöffneten Bildschirm zu lassen. Eine Einladung, eine Notiz oder ein Kalendertermin kann als praktische Absicherung dienen. Das ist keine besondere Funktion der Anwendung, sondern eine sinnvolle Gewohnheit für jede mobile Konferenz. Wenn die App neu gestartet werden muss, finde ich so schneller zurück zum Gespräch.

Die Wiederaufnahme eines Gesprächs ist außerdem sozial unangenehm, selbst wenn sie technisch nur kurz dauert. Ich melde mich nach einem Abbruch knapp zurück und sage, dass die Verbindung unterbrochen war. Danach vermeide ich lange Erklärungen und konzentriere mich wieder auf den Inhalt. Bei häufigen Aussetzern kann es sinnvoll sein, vorübergehend nur zuzuhören, statt durch wiederholte Unterbrechungen noch mehr Unruhe zu erzeugen.

Hier zeigt sich eine Grenze des mobilen Ansatzes: Die App kann den Zugang auf dem Smartphone bereitstellen, aber sie nimmt mir nicht die Verantwortung für einen belastbaren Plan ab. Für eine unverbindliche Abstimmung ist ein kurzer Neustart meist verkraftbar. Bei einem Vorstellungsgespräch, einer Kundenentscheidung oder einer wichtigen Präsentation würde ich zusätzlich einen alternativen Teilnahmeweg bereithalten und nicht allein auf eine einzelne mobile Verbindung vertrauen.

Datenverbrauch und bewusster Umgang unterwegs

Bei einer Konferenz über das Mobilfunknetz denke ich nicht nur an Empfang, sondern auch an mein verfügbares Datenvolumen. Selbst wenn ein einzelnes Gespräch problemlos wirkt, können regelmäßige berufliche Anrufe unterwegs das Monatsbudget stärker belasten als gelegentliche private Nutzung. Deshalb nutze ich, wo es zuverlässig möglich ist, eine bekannte WLAN-Verbindung und vermeide es, während eines wichtigen Gesprächs gleichzeitig andere datenintensive Anwendungen laufen zu lassen.

Wichtig ist dabei, nicht blind jedes WLAN als automatisch besser zu betrachten. Ein öffentliches Netz kann überlastet sein oder die Verbindung kann ständig wechseln. Für die Verständlichkeit ist ein stabiles Mobilfunksignal manchmal angenehmer als ein schwaches WLAN. Ich entscheide daher nach Stabilität, nicht nur nach dem Symbol in der Statusleiste.

Ein praktischer Kompromiss besteht darin, die App und die Konferenzdaten vor dem Termin bereitzuhalten, während ich die eigentliche Teilnahme erst am passenden Ort starte. So verkürze ich die Zeit, in der ich unterwegs nach Informationen suchen muss. Außerdem schließe ich nicht benötigte Anwendungen, damit Benachrichtigungen und Ablenkungen die Konferenz nicht stören.

Die Anwendung ist kostenlos erhältlich, allerdings werden im Zusammenhang mit Google Play In-App-Käufe von 0,99 Euro bis 99,99 Euro angezeigt. Für mich ist das ein Grund, beim Einrichten und bei möglichen Zusatzoptionen aufmerksam zu bleiben, statt automatisch davon auszugehen, dass jeder denkbare Ablauf ohne Kosten bleibt. Wer ausschließlich einen einfachen Konferenzzugang sucht, sollte vor einer Nutzung kostenpflichtiger Erweiterungen prüfen, ob er sie tatsächlich benötigt.

Diese Preisstruktur macht die App nicht grundsätzlich unattraktiv. Der kostenlose Zugang senkt die Einstiegshürde, besonders für Einzelpersonen oder kleine Gruppen. Gleichzeitig sollten Teams, die eine Lösung regelmäßig und in größerem Umfang einsetzen möchten, vorher klären, welche Funktionen sie wirklich brauchen und welche Abrechnung im jeweiligen Ablauf entsteht. Ein schneller Download ersetzt keine kurze Kostenprüfung.

Bedienung, Geräte und Erwartungen

Free Conference Call läuft ab Android 8.0 und ist damit nicht auf die allerneuesten Geräte beschränkt. Das ist angenehm für Nutzer, die ein älteres, aber noch gut funktionierendes Smartphone einsetzen. Entscheidend bleibt trotzdem der Zustand des Telefons: Ein schwaches Mikrofon, ein fast leerer Akku oder ein überfüllter Speicher können den mobilen Eindruck stärker verschlechtern als das Alter des Betriebssystems.

Die aktuelle Version ist 2.4.55.2. Bei einer Konferenz-App achte ich nach Aktualisierungen besonders darauf, ob der Start weiterhin unkompliziert bleibt und ob meine bisherigen Abläufe unverändert funktionieren. Vor einem wichtigen Termin installiere ich keine Aktualisierung in letzter Sekunde. Ich verschaffe mir lieber vorher einen kurzen Überblick, damit eine Änderung nicht genau während des Gesprächs zum zusätzlichen Problem wird.

Die Altersfreigabe lautet USK ab 0 Jahren. Für die eigentliche Entscheidung ist das weniger wichtig als die Frage, ob die App zum eigenen Kommunikationsbedarf passt. Sie ist nicht wegen einer spielerischen Oberfläche interessant, sondern wegen des beruflichen oder organisatorischen Konferenzzugangs. Für Kinder ist die Altersfreigabe daher kein Hinweis darauf, dass sie die Anwendung sinnvoll nutzen werden.

Der Entwickler FreeConferenceCall.com hat die Anwendung bereits am 3. Juni 2015 veröffentlicht. Dass sie lange auf dem Markt ist und bei Google Play über 10 Millionen Installationen erreicht hat, spricht für eine breite Nutzung. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 aus rund 63.000 Bewertungen. Diese Zahlen sind für mich ein positives Signal, aber kein Ersatz für die eigene Prüfung: Eine hohe Verbreitung sagt nicht, dass die App an meinem konkreten Standort oder für meinen speziellen Konferenzstil ideal funktioniert.

Auch die Zahl der sichtbaren Rezensionen, rund 251, lese ich eher als ergänzenden Eindruck denn als vollständiges Bild. Bei Kommunikations-Apps unterscheiden sich die Erfahrungen stark, weil Geräte, Netze und Gesprächsgewohnheiten eine große Rolle spielen. Ein Nutzer mit stabilem WLAN kann die Anwendung völlig anders erleben als jemand, der regelmäßig aus wechselnden Mobilfunkzellen teilnimmt.

Vergleich mit typischen Alternativen

Im Vergleich zu einer klassischen Telefonkonferenz ohne eigene App liegt der Vorteil vor allem in der mobilen Zugänglichkeit und im klareren App-orientierten Ablauf. Wer ohnehin nur über eine Telefonnummer und Zugangsdaten teilnehmen möchte, kann mit einer herkömmlichen Einwahl ausreichend bedient sein. Dann ist eine zusätzliche Anwendung nicht zwingend nötig, sofern der eigene Konferenzprozess das unterstützt.

Gegenüber großen Videokonferenzplattformen wirkt Free Conference Call für mich weniger überladen. Das kann ein Vorteil sein, wenn ich schnell in ein Gespräch möchte und keine Kamera, Präsentationsfläche oder umfangreiche Teamumgebung brauche. Der Nachteil ist entsprechend, dass Nutzer mit einem starken visuellen oder kollaborativen Schwerpunkt bei einer voll ausgestatteten Alternative wahrscheinlich mehr passende Werkzeuge finden.

Für Unternehmen mit vielen wiederkehrenden Meetings, festen Nutzerkonten und zentralen Administrationswünschen würde ich die Entscheidung nicht allein anhand der kostenlosen Verfügbarkeit treffen. Dort zählen auch interne Abläufe, Zuständigkeiten und die Frage, wie einfach sich Einladungen, Teilnahme und Nachbereitung standardisieren lassen. Für einzelne Selbstständige, kleine Teams oder gelegentliche Konferenzen kann die schlankere Lösung dagegen genau richtig sein.

Mein wichtigster Vergleichspunkt ist deshalb nicht die Zahl der Funktionen, sondern der Aufwand. Wenn ich nur zuverlässig mobil in eine Konferenz gelangen will, ist weniger manchmal angenehmer. Wenn ich aus demselben System heraus ein komplettes Meeting vorbereiten, moderieren, dokumentieren und gemeinsam bearbeiten möchte, ist eine andere Kategorie von App wahrscheinlich geeigneter.

Für wen ich sie empfehlen würde

Ich empfehle die Anwendung vor allem Menschen, die regelmäßig unterwegs an Konferenzen teilnehmen und keine umfassende Kommunikationssuite benötigen. Dazu gehören Selbstständige, Außendienstmitarbeiter, kleine Arbeitsgruppen und Personen, die zwischen Büro, Zuhause und Terminen wechseln. Der kostenlose Einstieg macht das Ausprobieren unkompliziert, solange die eigenen Anforderungen überschaubar bleiben.

Auch für Nutzer mit älteren Android-Geräten kann sie interessant sein, weil Android 8.0 als Mindestversion genügt. Vor dem ersten wichtigen Gespräch würde ich trotzdem einen kurzen Testlauf machen. Dabei geht es nicht nur um das Öffnen der App, sondern um die gesamte Kette: Einladung finden, Verbindung herstellen, Mikrofon prüfen, Standort beurteilen und einen Plan für einen möglichen Abbruch haben.

Weniger passend finde ich sie für Menschen, die grundsätzlich lieber alles im Browser oder über eine einzige große Teamplattform erledigen. Wer bereits eine etablierte Lösung für Video, Chat, Dokumente und Kalender besitzt, gewinnt durch eine zusätzliche Konferenz-App möglicherweise wenig. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Absicherung für besonders kritische Gespräche verwenden, wenn ein Netzwechsel oder ein leerer Akku realistisch ist.

Für datensensible Nutzer ist der bewusste Umgang mit Netzwerken entscheidend. Ich würde die App nicht unüberlegt in jedem öffentlichen WLAN verwenden, sondern den jeweiligen Ort und die Stabilität der Verbindung abwägen. Außerdem sollte man die angezeigten In-App-Käufe im Blick behalten, wenn der eigene Bedarf über den einfachen Zugang hinausgeht.

Mein Urteil zur mobilen Verbindung

Free Conference Call überzeugt mich nicht durch eine möglichst lange Funktionsliste, sondern durch einen klaren Zweck: Ich kann Konferenzen über das Smartphone erreichen, wenn ich gerade nicht am festen Arbeitsplatz bin. Diese Einfachheit ist ihre größte Stärke. Sie macht die App für kurze, praktische Gesprächssituationen zugänglich und verhindert, dass ich für jeden mobilen Termin eine komplette Arbeitsumgebung öffnen muss.

Die Schwächen liegen weniger in einem einzelnen Bedienproblem als in den Bedingungen rundherum. Eine instabile Verbindung bleibt eine instabile Verbindung, ein lauter Ort bleibt ungünstig und ein unvorbereiteter Zugang kostet Zeit. Wer diese Punkte unterschätzt, wird die App wahrscheinlich strenger beurteilen als jemand, der sie als mobilen Baustein in einen gut geplanten Ablauf einordnet.

Mit über 10 Millionen Installationen, einer 4,4-Durchschnittsbewertung und dem kostenlosen Grundzugang hat die Anwendung eine breite Basis. Für mich ist sie besonders dann empfehlenswert, wenn der Schwerpunkt auf dem schnellen mobilen Beitritt zu einer Konferenz liegt. Ihre Rolle sollte man jedoch realistisch sehen: Sie ersetzt nicht automatisch eine komplette Video- oder Teamplattform und macht aus einem schwachen Netz keine zuverlässige Leitung.

Mein persönliches Fazit fällt deshalb positiv, aber gezielt aus. Ich würde sie einem Freund empfehlen, der unterwegs an beruflichen Konferenzen teilnehmen muss und eine unkomplizierte Android-App sucht. Ich würde ihm zugleich raten, den Standort, das Datenvolumen, den Akkustand und einen Wiederaufnahmeplan ernst zu nehmen. Wer diese vier Punkte vorbereitet, bekommt aus der App deutlich mehr heraus. Wer dagegen umfangreiche Zusammenarbeit oder maximale Ausfallsicherheit erwartet, sollte sich bei einer umfassenderen Alternative umsehen.

Highlights

  • Kostenlose Audio- und Videokonferenzen ohne zeitliche Begrenzung
  • Teilnahme per App oder Einwahlnummer auch ohne Registrierung möglich
  • Bildschirmfreigabe erleichtert Präsentationen und gemeinsame Arbeit
  • Unterstützt internationale Teilnehmer mit lokalen Einwahlnummern
  • Chat und Teilnehmerverwaltung direkt während des Meetings verfügbar

Einschränkungen

  • Internationale Einwahlnummern können je nach Anbieter Gebühren verursachen
  • Die Benutzeroberfläche wirkt teilweise veraltet und wenig intuitiv
  • Videoqualität hängt stark von der Internetverbindung aller Teilnehmer ab
  • Einige Funktionen sind nur nach Anmeldung oder in bestimmten Regionen verfügbar
  • Bei vielen Teilnehmern kann die Audioqualität deutlich nachlassen

Häufig gestellte Fragen

Was ist Free Conference Call und wofür kann ich die App verwenden?

Free Conference Call ist eine Konferenz-App für Audio- und Videobesprechungen, mit der sich mehrere Personen online verbinden können. Nach meinem Test eignet sie sich für private Gespräche, Team-Meetings, Unterricht und kleinere Veranstaltungen. Je nach Version stehen Funktionen wie Einwahlnummern, Videoübertragung, Bildschirmfreigabe, Chat und Konferenzverwaltung zur Verfügung. Die tatsächlich verfügbaren Optionen können vom Land, Gerät und Tarif abhängen.

Ist Free Conference Call wirklich kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?

Die Nutzung der App ist grundsätzlich kostenlos, allerdings sollten Nutzer zwischen App-Funktionen und möglichen Telefongebühren unterscheiden. Eine Verbindung über WLAN oder mobile Daten verursacht keine klassischen Gesprächskosten, kann aber das Datenvolumen belasten. Bei einer Einwahl über das Mobilfunk- oder Festnetz können Gebühren des Telefonanbieters anfallen. Vor der Konferenz empfiehlt es sich daher, die angezeigten Einwahlnummern und den eigenen Tarif zu prüfen.

Benötigen alle Teilnehmer ein Konto oder müssen sie die App installieren?

Das hängt davon ab, wie die Konferenz erstellt und welche Teilnahmeoption verwendet wird. Der Gastgeber benötigt in der Regel ein Konto oder muss eine Sitzung über die App beziehungsweise den Dienst einrichten. Teilnehmer können häufig über einen Einladungslink, die App oder eine Einwahlnummer beitreten. Für eine bessere Video- und Chat-Erfahrung ist die Installation der App sinnvoll, während reine Audio-Teilnehmer möglicherweise telefonisch teilnehmen können.

Welche Berechtigungen benötigt Free Conference Call auf Android und iOS?

Für die wichtigsten Funktionen benötigt Free Conference Call normalerweise Zugriff auf Mikrofon und Kamera, wenn Audio- oder Videokonferenzen genutzt werden. Je nach Betriebssystem können zusätzlich Benachrichtigungen, Kalender, Kontakte oder lokale Netzwerkfunktionen angefragt werden. Während meines Tests sollte man Berechtigungen nur dann erlauben, wenn sie für die gewünschte Funktion erforderlich sind. Nicht benötigte Zugriffe lassen sich meist später in den Systemeinstellungen deaktivieren.

Wie gut funktionieren Video, Audio und Bildschirmfreigabe in Free Conference Call?

Die Qualität hängt stark von der Internetverbindung, dem verwendeten Gerät und der Anzahl der Teilnehmer ab. Bei stabiler WLAN-Verbindung waren Audio und Video im Test grundsätzlich zuverlässig, während schwache mobile Verbindungen zu Verzögerungen, Bildaussetzern oder einer geringeren Auflösung führen können. Ein Headset verbessert die Verständlichkeit deutlich. Vor wichtigen Meetings sollten Nutzer Kamera, Mikrofon und Bildschirmfreigabe rechtzeitig ausprobieren.

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Veröffentlicht
03.06.2015

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